Pflegeanleitung

Material
Die Kochgefässe von Atelier Berthold Hoffmann bestehen aus unbeschichtetem Gusseisen. Die Oberfläche wird mit Leinöl eingebrannt, wodurch sie eine schwarze Färbung erhält, die im Gebrauch Rostbildung durch Handschweiß oder Wasser verhindert. Dadurch sind die Kochgefässe sofort gebrauchsfähig.
Sie eignen sich für alle üblichen Energiequellen, da die Böden plangehobelt sind, insbesondere für den Gebrauch auf Induktionskochfeldern, da das Gusseisen problemlos magnetisierbar ist. Gusseisenprodukte leiten und speichern die Hitze gleichmäßig und gut.


Verwendung

Da der Gefäßkörper und die Griffe in einem Stück gegossen sind, erwärmen sich die Griffe!
Gefäße aus Gusseisen eignen sich nicht zum Lagern von Speisen!
Verwenden Sie den Topf niemals in einer Mikrowelle!
Vermeiden Sie beim Kochen eine zu starke Hitzeentwicklung, um ein Anbrennen von Fett und Speisen zu vermeiden.

Reinigung und Pflege
Alte Verunreinigungen lassen sich umso schwerer entfernen, je länger sie dem Topf anhaften. Entfernen Sie daher nach jedem Gebrauch alle Speiserückstände.
Lassen Sie Gegenstände aus Gusseisen nur kurz mit Wasser in Kontakt kommen, weichen Sie sie nicht über einen längeren Zeitraum in Wasser ein.
Reinigen Sie Gegenstände aus Gusseisen immer von Hand, nicht in einer Spülmaschine.
Verwenden Sie keine Spülmittel! Es genügt, den Topf mit heißem Wasser und einem Spülschwamm oder einer Spülbürste auszuwaschen oder mit Salz und Küchenkrepp auszuwischen. Trocknen Sie den Topf nach dem Abspülen sorgfältig ab und erwärmen ihn auf dem Herd noch einmal unter schwacher Hitze, um die Restfeuchte ausdampfen zu lassen.
Verwahren Sie Gegenstände aus Gusseisen immer an einem trockenen Ort.
Mögliche Roststellen lassen sich durch das Einreiben mit einem speiseölgetränkten Küchenkrepp entfernen.
Das Gusseisen ist grau geworden.
Ursache: Die ursprüngliche Fettschicht ist abgewaschen worden.
Maßnahme: Reiben Sie das Gefäß (reichlich) mit Speiseöl ein. Stellen Sie das Gefäß bei 175 bis 200 °C für 15 bis 30 Minuten oder bis das Öl getrocknet ist in den Backofen. Wenn das Gefäß abgekühlt ist, entfernen Sie das überschüssige Öl mit Küchenkrepp.
Achten Sie auf gute Entlüftung – diese Prozedur kann geruchsintensiv sein. Falls Sie die Außenseite eingefettet haben, stellen Sie das Gefäß z.B. auf ein Blech, damit das Öl nicht auf die Herdplatte oder in den Ofen läuft.
Das Gusseisen ist rostig geworden.
Ursache: Die ursprüngliche Fettschicht ist abgewaschen worden und/oder Speisen wurden über längere Zeit im Gefäß aufbewahrt. Häufig wird Rostbildung auch dadurch erzeugt, dass das Gefäß nach der Reinigung ohne gründliches Abtrocknen mit geschlossenem Deckel weggestellt wird.
Maßnahme: Eventuelle Roststellen mit Stahlwolle (bei schwerem Rostbefall mit einer Stahlbürste, jedoch keinesfalls mit metallischen Schabern) entfernen. Danach verfahren Sie wie im vorherigen Punkt beschrieben.
Die folgende Methode wird vor allem von Kochprofis angewendet, wenn der Topf zu trocken ist und die Speisen festkleben.
Maßnahme: Reichlich Salz in den Topf geben und den Topf auf eine warme Herdplatte stellen. Den Topf mit Salz ausbrennen, dann abkühlen lassen und das Salz wegschütten.
Und zum Schluss die beste Methode von allen: Ein Gusseisengefäß wird besser und besser, je öfter man es verwendet!